"Ich lebe! Das ist ein Wunder G'ttes"
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Mina
Markus
Jakob und Frieda
Oskar
Salo
Leon
Markus Blechner mit seinem Cousin Jacob Chulew in Rymanow, Galizien, 20er Jahre. Mina und Markus Blechner im April 1939 in San Remo. Beide verbrachten wiederholt ihren Urlaub in San Remo. Der Steinbruch im Konzentrationslager Buchenwald. Passphoto von Markus Blechner, München, ca. 1939. Das Grab Markus Blechners auf dem Jüdischen Friedhof in München.
Eintrag von Markus Blechner in das Gefangenenbuch von Stadelheim vom 9.9.1939.
Brief von Felix Epstein an Jakob Blechner von 23.11.1939.
Brief von Felix Epstein an Jakob Blechner von 23.11.1939.

Markus
Deportation und Ermordung

Nach einem gescheiterten Emigrationsversuch in die Schweiz, kehren Mina, Markus und Salo Blechner wieder nach München zurück.

Nur wenige Tage nach ihrer Rückkehr in die leere Wohnung in der Klenzestraße 65 wird die „Inschutzhaftnahme“ polnischer Juden angeordnet. Am 9. September 1939 verhaftet die Gestapo Markus Blechner in München und läßt ihn in das KZ Buchenwald bringen.

Mina Blechner versucht unermüdlich Visa für ihren Mann zu bekommen und kämpft um seine Entlassung aus dem Konzentrationslager. Ihre Bemühungen sind jedoch vergeblich.

Mitte November 1939 erhält sie die Nachricht, daß ihr Ehemann Markus am 14. November 1939 im KZ Buchenwald verstorben sei.